© Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Markus Scholz

Ausstellung: 1525! Aufstand für Gerechtigkeyt.
Spiel mit. Entscheide selbst.

Kirchen, Klöster und Burgen gingen in Flammen auf, als im Jahr 1525 die einfache Bevölkerung gegen ihre geistliche und weltliche Herrschaft aufbegehrte – auch in Mitteldeutschland. Doch wie kam es eigentlich zu diesem Aufstand?

In unserer Mitmachausstellung in Eisleben und Mansfeld bietet sich euch die Möglichkeit die damaligen Zusammenhänge auf ungewöhnliche und spannende Weise nachzuvollziehen: In Eisleben schlüpft ihr auf einem großen begehbaren Spielbrett in die Rollen der damals Beteiligten und könnt so die Zeit unmittelbar vor dem Aufstand aus verschiedenen Perspektiven erleben.

Trefft Entscheidungen als Fürst, Amtmann, Äbtissin, Bürgerin oder „gemeiner Mann“ und erfahrt, welche Sorgen und Hoffnungen die Menschen bewegten und wie sich die Welt damals von der heutigen unterschied!

Im zweiten Part der Ausstellung in Mansfeld taucht ihr in die Welt des 16. Jahrhunderts ein und habt die Möglichkeit die Lebenswelten der damaligen Akteure hautnah nachzuempfinden.

Die intaktive Ausstellung wird von Vorträgen, Konzerten, Workshops und vielen weiteren Veranstaltungen begleitet und macht das Bauernkriegsgedenken lebendig und greifbar.

Sie bietet euch die Chance, die Geschichte zu erforschen, zu reflektieren und die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu erkennen.

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Spielt mit und entscheidet selbst!

© Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Markus Scholz
© Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Markus Scholz
© Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Markus Scholz

Lutherstadt Eisleben

Luthers Sterbehaus

Seit dem 18. Jahrhundert wird hier an Martin Luthers Tod erinnert. Auf seiner letzten Reise in seine Heimat, das Mansfelder Land, starb der Reformator am 18. Februar 1546 in Eisleben.

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Andreaskirchplatz 7
06295 Lutherstadt Eisleben

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Tomasz Lewandowski

In der Ausstellung „Luthers letzter Weg“ begleitet ihr Luther auf seiner letzten Reise und lernt, wie sich mit der Reformation auch unser Blick auf das Sterben verändert hat.

Erlebt Luthers letzte Tage und Stunden mit und erfahrt, wer ihn während dieser Zeit aufsuchte, wer bei ihm blieb und was genau geschah. Außerdem thematisiert die Ausstellung das Sterben und den Tod gestern und heute. Wie ging Luther selbst mit dem Sterben und dem Tod als Trauernder, Tröster und Theologe um und wie tun wir es im Vergleich dazu? Ein, zugegeben, schweres Thema, das unser Museum anregend und sensibel vermittelt.

Neben den inszenierten historischen Sterberäumen gibt es überraschende Exponate zu entdecken und ihr erfahrt beispielsweise, was ein Stachelschwein in einer Ausstellung über den Tod des Reformators zu suchen hat..

Mansfeld-Lutherstadt

Luthers Elternhaus

Seine Kindheit verbrachte Martin Luther in der Stadt Mansfeld. Schon wenige Monate nach seiner Geburt in Eisleben zogen seine Eltern, das Ehepaar Luder nach Mansfeld. Hier kauften sie ein Haus und ließen sich nieder, um ihr Unternehmen aufzubauen.

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Lutherstraße 29
06343 Mansfeld-Lutherstadt

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Tomasz Lewandowski

Die Ausstellung „Ich bin ein Mansfeldisch Kind“ erlaubt euch in die Kindheit Luthers und den Alltag seiner Familie einzutauchen. Vor allem durch den authentischen Ort und spektakuläre archäologische Funde wird die Zeit des späten 15. Jahrhunderts wieder lebendig.

In Mansfeld verbrachte Martin Luther seine Schulzeit und Jugend und erhielt die Ausbildung, die ihm den Weg in die akademische Welt ebnete, hier knüpfte er lebenslange Freundschaften und entdeckte seine Liebe zur Musik. Außer in Wittenberg hat Luther nirgendwo länger gelebt – als „Mansfeldisch Kind“ fühlte er sich seiner Heimat zeitlebens eng verbunden.

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Tomasz Lewandowski
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Tomasz Lewandowski
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Tomasz Lewandowski